Berichte

Eisbrecher

Es war ein Tag vor Sylvester. Die Sonne schien und es war ganz kalt. Wir fuhren mit dem Auto zum Paddeln. Als wir am Bootshaus ankamen, fragte uns unserer Trainerin Antje, ob wir paddeln gehen wollen. Na klar.
Ich bekam ein blaues Bongo und mein Bruder ein Rennboot.
Wir gingen zum Anlegesteg und fuhren endlich los. Wir paddelten auf die Regattastrecke und weil es so kalt war, waren manche Stellen eingefroren.
Ich fragte, ob ich auf das Eis fahren darf. Antje sagte: Ja und ich fuhr mit meinem Bongo Eisschollen kaputt.
Einmal bin ich auf eine draufgefahren, aber die ging nicht kaputt und ich musste rückwärts wieder runter fahren.
Das hat soo viel Spaß gemacht.
Hoffentlich können wir noch einmal im Winter auf das Wasser. Dann fahren wir beide mit dem Bongos und spielen Eisbrecher.

Yacine, 8 Jahre



Wo sind denn hier die Pedalen im Boot?

Für mich als trainierten Rennradfahrer begann der Tag auf ungewohntem Terrain nämlich mit dem Canadier Richtung Bad Ems. Es kostete mich einiges an Willenskraft aus meinem Schlafsack zu kriechen, aber die kalte Morgenluft trieb mir schnell die Müdigkeit aus den Knochen. Nach dieser Fahrt gab es erst mal Frühstück. Für den Vormittag stand dann eine Zeitfahrt vom Campingplatz bis nach Bad Ems und zurück an. Die Bestzeit fuhr der Flachbahn-K2 besetzt von Charlotte und Michael, mit Abstand kam dann der zweite K2 besetzt von Felix und Susann an. Als dritter kam der erschöpfte Waldmeister Normen Weber im C1 ins Ziel. Nach dieser anstrengenden Zeitfahrt war es schon Mittag und wir nahmen einen Happen zu uns. In dieser Pause wurde Susann unter lautem Geschrei in den Pool geschmissen und mehrere andere „fielen“ in die Lahn. Die zweite Trainingsfahrt begann dann am Nachmittag mit mehreren Sprints. Die zwischen einer halben Minute und zwei Minuten lief, mit Erholungspausen dazwischen, dies haben wir drei Mal wiederholt. Auf dem Rückweg erklärte mir Dominik Pesch das Prinzip des Steuern eines Einer Canadier.
Nachmittags haben wir es uns in der Sonne gut gehen lassen. Erschöpft bin ich abends ins Bett gesunken mit dem Gedanken: Das war ein sehr lehrreicher Tag, und ich bin meinem Ziel, dem Canadierfahren, einen Schritt nähergekommen.



Das Frühe Training beim Sonnenaufgang am 1. Tag

Trainingslager Bad Ems- wir kamen hier im schönen Bad Ems bei Sonnenschein an,
als erstes haben ein paar mit dem Auto noch eine extra Runde durchs wunderschöne Bad Ems gedreht, da der Campingplatz etwas schwer zu finden war.
In der Frühe ca. 6 Uhr sind die Ersten bei Sonnenaufgang trainieren gegangen.
Es ist in den Nächten sehr kalt, aber tagsüber scheint die Sonne brutal,
dies führte bei einigen Personen zu einem leichten Sonnenbrand…
Der Fluss sieht sehr schön aus, wenn noch der Morgennebel drüber hängt und ich alleine durch das glatte Wasser meine Runden drehe.
Morgens trainiere ich Canadier Einer, denn ich würde gerne auf C1 umsteigen,
weil ich die schwierigere Technik als Herausforderung betrachte,
die ich gerne annehme.
Im eigenen Verein habe ich direkt viel Konkurrenz, deshalb muss ich fleißig trainieren um mich da durchzusetzen. Aber grade diese Konkurrenz motiviert mich zusätzlich,
zum Glück bekomme ich die besten Tipps von meinen selbst im C1 erfolgreichen Teamkollegen und Trainern.
Der Häufigste ist natürlich immer noch: “Ohne Fleiß kein Preis!“



Kenterrollentraining

Kenterrollentraining oder was das Boot in der Schwimmhalle macht

Wo gehört ein Boot hin? Auf den See, auf den Fluss; aber bestimmt nicht ins Schwimmbad! Oder doch??
Gegen Winter trainieren wir drei Anfänger und viele andere aus unserem Verein im Karlsbad um zu schwimmen und Eskimorollen zu lernen. Die Schwierigkeit dabei ist nicht, die erste Hälfte der Rolle, das heißt, sich ins Wasser zu kippen, sondern die Hälfte danach!

Mit Wasser in Nase und Ohren, fühlt man sich recht verloren
und der Orientierungssinn ist auch ziemlich schnell dahin.
Die Luft wird ganz schnell knapp, drum bringen die Trainer uns auf Trapp.

Bogenschlag, Knie im Boot belassen, im Wasser ruhig bleiben,

Alles auf einmal, das ist ganz schön schwer. Auch dass man ganz viel Wasser in die Nase bekommt macht die Sache nicht leichter. Aber das Training macht auch großen Spaß!
Erst schwimmen wir ein bisschen, dann bekommen wir drei in einem kleineren Becken Einzeltraining mit Manni. Mit der Zeit kommen dann noch mehr in das Becken. Jetzt trainieren 2 von uns mit Manni, die dritte mit Antje. Nach einer anstrengenden Zeit gehen die zwei, die mit Manni trainiert haben rüber in ein größeres Becken. Denn dort kann man noch etwas Besonderes machen:

Mit dem Boot vom 1-m- oder vom 3-m-Brett springen.

Zum Ende des Trainings wird’s dann kalt:
Wir müssen die Boote vor die Schwimmhalle schieben/tragen. KALT!!Brrrr!
Das Beste kommt natürlich zum Schluss!!! Wenn wir aus den Umkleiden gekehrt werden, passiert immer was komisches, aber auch was Tolles. Die Boote sind wie von Geisterhand auf dem Hänger angeschnallt. Ist ja nun wirklich `ne tolle Sache J Vielleicht bkommen wir irgendwann auch hinter das Geheimnis der sich selbst ladenden Boote.

Salka, Lisa & Fiederike (11 Jahre)





Skilager 2008 – mein erstes TL mit dem FFB e.V.

Ich als Wanderfahrer bei den Faltbootfreunden Brühl wollte mir im Trainingslager einfach mal die Kante geben und mit den Wildwasserrennkanuten mithalten. Gesagt getan… als ein Platz krankheitsbedingt frei wurde, wollte ich mit nach Sonthofen und ich muss sagen: „Es war alles in allem supi… Aber es ist horrormäßig anstrengend für Anfänger zu scaten und überhaupt das ganze vorgegebene Programm: angefangen von Frühstück zu nachtschlafender Zeit *g*, einer Stunde Schulaufgaben, zwei Scatingeinheiten, Krafthalle, bis hin zur Turnhalle zu bewältigen.
22:00 Uhr fiel ich jedes Mal wie gerädert in mein Bett. Nicht einmal Normens Angebot mit netten Mädels in Kempten von 0 – 4:00 Uhr zu feiern, reizte mich.

Jedoch in eisiger, schneereicher und ab 10:00 Uhr wunderschön sonniger Umgebung vergisst man schnell was einem alles so weh tut und v. a. hatten wir jede Menge Spaß und zu lachen.
Ob beim Skilaufen oder beim Krafttest, Muskelkater vom Lachen war auf jeden Fall auch dabei.




 



Unsere 3 lütten 11-jährigen Mädels (Lisa, Frederike und Salka) morgens verschlafen und oft zu spät, konnten dem „Mathe- und Rechengenie“ Jonas schon nach 3 Tagen das Wasser reichen… wahrscheinlich waren für ihn mindestens 3 von den so ca. 5 Schnitten vom Vorabend zuviel?
Nachdem ich ab dem 2ten Tag ordentliche Schuh und Ski hatte, ging’s bei mir besser voran als bei unserem Radstar Arne, der jedoch technikmäßig irgendwie besser aussah oder lag das nur an der Figur? Normen „quälte“ uns bergauf, bergab und mit Techniktraining auf den Geraden. Antje hatte einmal nachmittags die Ski in die Ecke gestellt und alles im Bild festgehalten. Seht selbst: scaten mit und ohne Stöcke, Mannschaft laufen, in der Spur schieben usw.




 

Und dann etwas besonderes… Spätzle essen gehen auf der Hütte.
Bundestrainer Günter hatte `nen guten Preis ausgehandelt und um 17:00 Uhr ging’s mit den Flachbahnfahrern aus Emsdetten gemeinsam los. Oh man 90 Minuten nur bergan laufen als ob der Teufel hinter uns her wäre. Oben angekommen, war ich total fertig; den meine von Papa empfohlenen unbedingt mitzunehmenden Winterstiefel waren für den Allerwertesten, einfach „Sch…“ – 10 Cent-wert. Normen hatte Frederike ab und an Huckepack getragen und die beiden anderen Mädels mit hochgezogen. Ob ich das auch drauf hätte nach der Bundeswehrzeit…?
Die Spätzle waren hmmm lecker und irgendwann der Teller leer und dann… dann war es draußen stockfinster… Jeder bekam einen Schlitten, wurde vergattert vor den Kurven zu bremsen und juchhe es ging talwärts… O oooh.
Louis, Felix und Charly waren schon in den vergangenen Jahren mit zum Skilaufen und Rodeln, so dass sie wussten wo die nächste Kurve war. Also das Jannik, der mit dem Schlitten genauso wenig zurechtkam wie mit seinen Englisch-Vokabeltests und das ich nicht `nen Baum umarmt hatten, war echt alles.

Morgen stellen wir uns auf unsere Ski, wollen nach Oberstdorf zum Stadion laufen um beim Skiwettkampf die Elite zu bewundern. Nachmittags geht’s zum Wonnemar in die Loipe zum Skilaufen, danach ins Wonnemar zum Schwimmen und abschließend Pizza essen.

Leider ist die schöne Zeit dann auch schon fast vorbei.

Die zwei angesetzten JEMs des Vereins zu Ostern nach Frankreich und im Sommer nach Spanien habe ich schon fest in meinem Programm und werde dort sicher einen tollen Aktiv-Urlaub erleben, denn wer rastet, der rostet.“

Marcel Weber, Auszubildender, 19 Jahre





Deutsche Meisterschaft 2007

Die DM 2007 ist vorbei, ich lasse Revue passieren… schaue zurück auf eine Woche, die ich diesmal aus einem etwas anderen Blickwinkel beschreiben möchte.
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Wir, das FFB-Rennsportteam sind stetig in einem Wandel, einem Reifungsprozess indem sich jeder Einzelne von uns weiterentwickelt: sportlich und persönlich.
Dieser Report soll nicht nur unsere sportliche Leistung in den Vordergrund stellen, sondern auch ein wenig zeigen, dass sich in der Mannschaft intern einiges tut.

Es ist klar, dass wir auch dieses Jahr wieder gute Ergebnisse eingefahren haben.
Und hier möchte ich auf unsere Schüler zu sprechen kommen, die dieses Jahr alle sehr gute Leistungen gezeigt haben und damit, dass in ihnen Potenzial für die Zukunft steckt.

Den Junioren ist es dieses Jahr nicht so gut ergangen wie die Jahre zuvor. Doch nach einem Sturz muss und kann man wieder aufstehen. Was wichtig ist, ist nur das man etwas mitgenommen hat. Etwas daraus gelernt hat – für sich selbst.

Ich glaube es ist wichtig auch die anderen Bereiche im Leben kennen zulernen, nicht nur der Sport ist im Leben wichtig. Besonders als junger Mensch sollte man Erfahrungen sammeln, beispielsweise am Wochenende mit Freunden weg gehen, mal einen drauf machen usw.

Die Junioren kommen in ein Alter, welches prägend für den weiteren Verlauf in Ihrem Leben sein wird. Freddy P., Norri und Michael W. fangen nun mit diversen Ausbildungen an und Ata kommt in die Abi-Vorbereitung. Jeder von ihnen hatte sowohl vor der DM 07 als auch nach dieser, mit solchen Einschnitten zu kämpfen.
Aber ich hoffe, dass die Vier uns erhalten bleiben, denn Sie haben Potenzial. Wie gesagt: „Doch nach einem Sturz muss man wieder aufstehen.“

Vielleicht waren wir dieses Jahr nicht die stärkste Mannschaft; wenn es um die Gesamtbilanz geht oder doch? Aber wenn ich mir jedes Mitglied bildlich vorstelle, dann habe ich von allen ein positives Bild in meinem Kopf und ich glaube, dass geht den Anderen auch soJ.

Wir sind uns näher gekommen und sind zu einem festeren Kern geworden.
Das ist Basis für Erfolg und nächstes Jahr wird der FFB noch stärker sein.
Davon bin ich überzeugt.

Manuel Heimbach, 21 Jahre



Leistungstest an der Sporthochschule

Im Januar 2007 hatten die Leistungsträger des FFB Brühl einen Leistungstest an der Sporthochschule in Müngersdorf. Dabei waren, Frederik und Dominik Pesch, Frederik Ataöz, Michi Witz und Michi Norrenberg.
Als erstes wird einem eine menge Blut abgenommen um zu testen ob man auch gesund ist. Dann kommt man zu einem Arzt, der einen aufklärt wieso dieser Test überhaupt gemacht wird: Also, durch diesen Leistungstest wird geprüft ob man sportlich voll belastbar ist, wo die Sportliche maximale Belastung liegt und wo der Mittelwert ist.
Dieser Test wird meistens ab 16 Jahren durchgeführt, weil es erst ab diesem Alter interessant ist eine Kontrolle über die Leistungssteigerung zu machen. Die meisten fangen ab da an, wirklich Leistungssport zu treiben. Sie treiben denn Sport nicht nur aus „just for fun“.
Nach der Aufklärung geht´s zum Ultraschall da wird geguckt ob das Herz auch richtig arbeitet und ob alles an der richtigen Stelle sitzt. Danach wird noch mal geprüft ob die Herzfrequenz in Ordnung ist. Dann wir man endlich auf ein Fahrrad oder eine Handkurbel gesetzt. Da wird man verkabelt, und so wird noch mal die Herzfrequenz unter Leistung geprüft und dann geht’s los. Bei der Handkurbel fängt man mit 30 Watt an. Das wir dann solang gesteigert bis man die Kurbel nicht mehr drehen kann. Gleichzeitig wird einem noch mal am Ohrlepchen kleine Blutproben abgenommen um zu testen wie der Körper unter Belastung arbeitet.

Made by Michael Norrenberg



Der Wildwasserkanal

Am 12.7.2006 bauten wir einen U-förmigen Staudamm in mitten der Entenlochklamm mit einem Miniatur-Wildwasser-Slalomkanal, mit folgenden Wildwasserstellenbenennungen: „Michi-Fall“, „Olli-Schlitz“ und „Louis-Kaskade“.
Da Normen und Tim keine Lust hatten mit den Füßen im kalten Wasser herum zu laufen, hatten sie lieber einen steinernen Tempel gebaut. Weil dies nach längerer Zeit langweilig wurde, sonnten sie sich.
Doch dann kam schon Manni der uns zu einer Bongotour einlud.
Abends rutschten wir mit den Bongos vom Steg, das war sehr lustig. Dieser gehörte zu dem Campingplatz, den wir „behausten“. Ebenso konnte man diesen See auch prima als Badestelle nutzen.
Da sich in unmittelbarer Nähe der Wössener See befand, haben wir uns dazu entschlossen eine Wanderung um diesen zu unternehmen und die Hochwasserschutzbebauungen des Ortes Unterwössen zu betrachten. Da uns das immer noch nicht genügte sind wir weiter zu einem See gewandert, der bei Hochwasser dazu dient größere Äste und Geröll aufzuhalten und um das Wasser zu verlangsamen. An einem Bachzulauf mit etwas Strömung bauten wir einen Staudamm. Da es an diesem Tag sehr heiß war, aßen wir Eis am Sägewerk.

Tim (11), Olli (13)



Kössen

Am 5.7.06 reisten wir von Lofer nach Kössen. Die Fahrt dauert nur ½ Stunde – wir hatten mehr erwartet.
Unser Zelt und das Haus standen an einem kleinen See, in dem wir jederzeit schwimmen gehen und natürlich auch rollen üben konnten. Das zweite Angebot wurde aber eher selten wahrgenommen.
Bei unserer ersten Bootstour paddelten wir nichts ahnend die Tiroler Ache lang, langweilen uns ein Bisschen, doch plötzlich Schock – ein Wehr – alle fuhren natürlich neben der Rutsche, aber kamen heil und nass runter. Die nächsten Touren wurden erfolgreicher. Andere vergnügten sich in der Zwischenzeit mit Fische fangen.
Abends sorgten die Jungs im Zelt für >Partystimmung<. Sie sangen allerlei Lieder, z.B. „Space Taxi“ oder „Eminem“. Nachts begannen wilde Kämpfe gegen die gefährlichen Nacktschnecken, die leider in der Überzahl waren.
An einem Nachmittag gingen wir bei strömenden Regen um den Zeller See, (jedenfalls denken wir, es war der Zeller See). Beim Essen müssen wir aufpassen, dass wir nicht in der Schusslinie des Vogels (Bachstelze) sitzen, der über unserem Esstisch sein Nest gebaut hat und nach Mannis Information kurz vor dem Landen noch kurz einen abdrückt.

Charlotte und Theresa (13 und 14 Jahre)



Lofer

Der Mutter noch ein letztes Abschiedsküsschen gegeben und weg.
Am 28.06.2006 fuhren wir zur JEM (Jugenderholungsmaßname).
Die Anreise war richtig cool - viel gequatscht, Musik gehört und ein bisschen geschlafen und schwups waren wir da.
Als wir ankamen, sah es nach Regen aus, so dass wir schnell das Zelt aufbauten und unsere Hütte bezogen.
In den 7 Tagen, die wir dort waren, gingen wir z.B. in die Lamprechthöhle, wo wir 392 Stufen hoch stiegen und auch wieder runter gingen. Als wir aus der Höhle heraus kamen, schien uns schon die Sonne entgegen. Am naheliegenden Bach spritzten wir uns noch ein bisschen nass und es ging bald weiter zur Vorderkaserklamm, wo wir eine Stunde an Wasserfällen, Felswenden und im Bach liegenden Baumstämmen entlang wanderten. Das Beste jedoch war nach der Wanderung das Nassspritzen im unteren Bachlauf. Da wir jetzt umso nasser waren, gingen einige von uns im 5°C kalten Wasser schwimmen (mit Anziehsachen). Im Bach waren Schwälle, Wehre und Baumstämme, wo wir durch schwammen und darunter her tauchten. Als wir danach zum See rannten, übersahen wir leider den Kassierer am Eingang…
An einem anderen Tag fuhren wir zur Seisenbergklamm, wo wir praktischerweise schnell geleerte Saftflaschen dabei hatten, mit denen wir uns direkt zu Anfang der Wanderung schon sehr nass spritzten. Der Planet (Sonne) brannte und lud auch einfach dazu ein.
Anschließend sind wir mit unseren Bongos die Strecke am „Auer Loch“ gefahren. Dort gab es sehr viele und sehr lustige Stellen, die man beim Ansehen zum Nachteil mancher Teilnehmer nicht als so schwer erkannte. Beim Runterfahren stellte sich dann heraus, dass die kleinen Wellen mannshoch waren und die Strömung einen genau auf die Steine zusteuerte. Einige fuhren voller Schiss im FFB-Sicherheitsabstand (eine halbe Schlaufenlänge), was dann dazu führte, dass Charlotte ihre Vorfahrerin Theresa, die einen sehr eigenwilligen Weg wählte, anstieß, und die dadurch prompt den Rüssel ins Wasser steckte. Sogar unser Betreuer (Manni) kenterte und musste rollen. Die „Obertrottel“ Theresa, Louis, Michi und Charlotte beschlossen kurzer Hand, die letzte Wildwasserstelle noch mal runter zu schwimmen. Es war trotz der ersten 2 verregneten Tage richtig lustig.

Michi und Louis (15 + 12 Jahre)